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AirAsia-Maschine abgestürzt – Leichen geborgen

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Das Wrack der abgestürzten AirAsia-Maschine wurde womöglich gefunden.

Das seit Sonntag in Indonesien vermisste AirAsia-Flugzeug ist vor Borneo ins Meer gestürzt. Die Luftwaffe fand am Dienstag ein großes Trümmerfeld und Leichen, nur zehn Kilometer von der Stelle entfernt, wo der Radarkontakt mit dem Airbus A320 abgebrochen war. Die Ermittler gehen davon aus, dass alle 162 Menschen an Bord ums Leben gekommen sind. Der Leiter der Rettungskräfte und die Fluggesellschaft bestätigten am Abend, dass die gefundenen Teile zu der Maschine gehörten.

„Es tut uns leid, dass wir unter so tragischen Umständen zusammenkommen“, sagte Sunu Widyatmoko, Chef der AirAsia Indonesia. „Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Menschen an Bord von QZ8501“. „Ich bin am Boden zerstört“, sagte der Chef der AirAsia-Gruppe, Tony Fernandes.

Die Luftwaffe hatte am Mittag die ersten Wrackteile im Meer entdeckt, darunter etwas, das wie eine Notrutsche aussah, und mögliche Teile einer Flugzeugtür. Kurz darauf wurden Leichen gesichtet. Spezialisten seilten sich von Hubschraubern ab, um die Toten zu bergen. Schiffe waren in der Region unterwegs, um die Trümmerteile an Bord zu nehmen. Die Bergungskräfte suchten gleichzeitig nach den Blackboxen der Maschine, die Aufschluss über die letzten Minuten an Bord geben können. Der Pilot hatte eine Gewitterfront gemeldet, aber keinen Notruf abgesetzt. (dtj/dpa)