Barcelonas Jordi Alba jubelt am 24.02.2022 nach seinem Treffer gegen den SSC Neapel in der Europa-League-Zwischenrunde. Nun bekommen es Alba und Co. mit Galatasaray zu tun. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa

Im Achtelfinale der Europa League treffen einige Hochkaräter des europäischen Fußball aufeinander. Rekordsieger FC Sevilla, Atalanta Bergamo und der FC Porto: Sie alle sind noch im Rennen. Und das in der Liga kriselnde Galatasaray Istanbul bekommt es mit einem ganz dicken Brocken zu tun.

Der letzte im internationalen Fußball-Wettbewerb verbliebene Vertreter aus der Türkei trifft im Achtelfinale der Europa League auf den FC Barcelona. Der vom Spanier Domenec Torrent gecoachte türkische Rekordmeister, der die Gruppenphase souverän abgeschlossen hatte, muss damit gegen den sich im Aufwind befindenden Top-Klub von Trainer Xavi Hernández ran. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon.

Galatasaray-Vorstandsmitglied Nihat Kırmızı gab sich im Anschluss kämpferisch und siegessicher. „Barça ist ein Rivale, mit dem wir es schon oft zu tun hatten und gegen den wir auch schon gewonnen haben. Wir werden wieder gewinnen. Wir glauben daran, die nächste Runde erreichen zu können.“ Das Hinspiel steigt am 10. März in Barcelona, eine Woche wird das Rückspiel in Istanbul ausgetragen.

Die Achtelfinal-Paarungen im Überblick:

  • Glasgow Rangers – Roter Stern Belgrad
  • Sporting Braga – AS Monaco
  • FC Porto – Olympique Lyon
  • Atalanta Bergamo – Bayer Leverkusen
  • FC Sevilla – West Ham United
  • FC Barcelona – Galatasaray Istanbul
  • RB Leipzig – Spartak Moskau
  • Betis Sevilla – Eintracht Frankfurt

Wieder ein 2:3 – Fenerbahçe scheidet aus der ECL aus

Neben Galatasaray hoffte bis zuletzt auch Fenerbahçe Istanbul eine Klasse tiefer aufs Achtelfinale. Doch mit einer Teilnahme an der nächsten Runde der European Conference League wird es nichts: Der Verein von Mesut Özil verlor am Donnerstag sein Playoff-Rückspiel bei Slavia Prag mit 2:3 und kann sich nun auf die Süper Lig konzentrieren.

Die Tore für die Gelb-Blauen in der tschechischen Hauptstadt erzielten Mert Hakan Yandaş und Mergim Berisha. Für ein Weiterkommen wäre nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel ein Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung nötig gewesen.

UEFA verlegt Champions-League-Finale

Mit der Verlegung des Champions-League-Finals von St. Petersburg nach Paris hat die UEFA indes die erwartet schnelle Reaktion auf den russischen Militärangriff auf die Ukraine gezeigt. In einer kurzen Pressemitteilung verkündete die Europäische Fußball-Union am Freitag den Beschluss ihres Exekutivkomitees nach einer am Vortag einberufenen Krisensitzung.

Statt in der riesigen WM-Arena von St. Petersburg, der Heimatstadt von Russlands Präsidenten Wladimir Putin, wird das Finale der Königsklasse nun am 28. Mai ab 21 Uhr im Stade de France vor den Toren der französischen Hauptstadt stattfinden.

dpa/dtj