Wie die türkische Tageszeitung Zaman mit Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll die terroristische al-Qaida-Splittergruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (Isis) nach der Einnahme der Millionenstadt Mossul in Irak auch das türkische Konsulat in der Stadt besetzt haben.

Dabei sollen nun auch Diplomaten als Geiseln gehalten werden.

Die Extremisten hatten am Montagabend die Stadt angegriffen und bis zum Morgengrauen erobert. Die Sicherheitskräfte verließen in Anbetracht des Ansturms die Stadt. Diese sei nun auf Gedeih und Verderb den Terroristen ausgeliefert, äußerte ein Offizieller des Innenministeriums gegenüber AFP.

Während Isis bereits mehr als 2000 inhaftierte Mitstreiter aus den Gefängnissen der Stadt befreit hatte, fliehen Augenzeugenberichten zufolge Menschen um ihr Leben.