Der türkische Motorradrennfahrer und Weltmeister Kenan Sofuoğlu trauert um seinen am Sonntag verstorbenen Sohn Hamza.

Der im März dieses Jahres zur Welt gekommene Hamza hatte im Mai eine Gehirnblutung erlitten und lag seitdem in Istanbul im Krankenhaus. Die Ärzte hatten vergangene Woche mitgeteilt, dass der Junge wohl nie wieder gänzlich gesund sein werde. Sofuoğlu informierte die Öffentlichkeit über soziale Medien regelmäßig über den Gesundheitszustand.

Am Sonntag waren alle Bemühungen umsonst, Hamza schlief im Kreise seiner Familie ein. Am gleichen Tag noch fand die Beerdigung statt. Die Anteilnahme war groß. Der kleine Sofuoğlu wurde in Sakarya, in der Heimatstadt seines Vaters, beigesetzt. Der sichtlich um Tränen kämpfende Sportler trug den Leichnam selbst zu Grabe.

Hamza ist aus der Ehe zwischen Sofuoğlu und dessen niederländischer Frau Julia Looman hervorgegangen. Die beiden hatten erst 2014 geheiratet und lebten im nordrhein-westfälischen Grevenbroich.

Sofuoğlu hatte 2002 und 2008 seine beiden älteren Brüder bei Motorrad-Unfällen verloren, 2011 war sein Vater verstorben.